Prof. Dr. Markus Veit ist Apotheker und Geschäftsführer einer Beratungsfirma für die pharmazeutische Industrie.

Der Experte kritisiert die fehlende Evidenz der Maskenpflicht bereits seit 2020 und zeigte sich in einem Twitter-Thread vom 12. Juli erneut entsetzt über das Festhalten an dieser Maßnahme – seitens der Politik, aber auch der gehorsamen und unkritischen Bevölkerung. Den Umstand, dass die Politik unisono, Teile der Medien und leider auch Wissenschaftler uns weiterhin einreden wollen, dass Masken einen positiven Beitrag zu Infektionsgeschehen leisten (können) möchte ich zum Anlass nehmen, die folgenden Feststellungen zu twittern (1-11):

CURRICULUM VITAE

Persönliche Daten:

Name: Markus Veit

Geburtstag: 4. Juli 1959

Geburtsort: Frankfurt am Main

Akademische Ausbildung:

1978 bis 1983 Pharmaziestudium an der J.-W.-Goethe-Universität, Frankfurt/M.

21.2.1985 Approbation als Apotheker (Hessen)

Promotion: 1986 bis 1990 Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie (Prof. Dr. F.-C. Czygan) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Post-Doc/Wissenschaftlicher Assistent:

• 1991 bis 1997 wissenschaftlicher Assistent (C1)

• 1997 bis 1999 Oberassistent (C2)

Habilitation: 1997 (Pharmazeutische Biologie)

Sommersemester 2007: Ernennung zum außerplanmäßigen Professor

Publikationsliste

Ein Murren geht mittlerweile quer durch Europa. Auch in Deutschland häufen sich Demonstrationen gegen anhaltende Corona-Maßnahmen. Die laufend aufzufrischenden Impfungen nerven mittlerweile ebenfalls viele. Jetzt rächen sich die falschen Versprechungen der Politik. In Aussicht gestellt wurde: Erst Impfung – und dann aus und vorbei. Das war die Hoffnung der meisten Bürger, und genau so kam es nicht. Zwei Kommentare dazu
  • Robert Heinz 16. Dezember 2021 um 17:24 Uhr Die gesamte Führungsriege ist schon seit über 20 Jahren vollständig korrupt und stellt Wirtschaft und Eigengewinn über das Volkswohl!
  • Heinrich16. Dezember 2021 um 11:09 Uhr Passt bestens: 11.12.2021 Parteitag der SPD – 15.12.2021: Neue Impfstoff-Portionen im Wert von 2,2 Milliarden werden bestellt

Halten wir fest, denn es lohnt sich, das noch einmal sehr explizit zusammenzufassen:

1.

Der Pharmakonzern Pfizer hat Ärzte und „andere Akteure im amerikanischen Gesundheitssystem“ bestochen.
Zu den Geschäftspraktiken von Pfizer gehört auch Betrug.

2.
Die Höhe der Strafe, die Pfizer bezahlt hat, um einem Strafverfahren und einer möglichen Verurteilung zu entgehen, ist gigantisch und richtig.

3.
Die Unterschlagung von negativen Studien gehört ebenfalls zu den Geschäftspraktiken von Pfizer – was bereits fünf Jahre zuvor zu einer Geldstrafe in Höhe von 430 Millionen Dollar führte.

….. Die US-amerikanische Justiz hat Pfizer im Jahr 2009 zu einer Rekordstrafe verurteilt, unter anderem wegen Zahlungen an Ärzte – aber nicht wegen ‚Unterdrückung negativer Studienergebnisse‘. (…) Es ist unbestritten, dass der US-Pharmakonzern Pfizer die 2,3 Milliarden Dollar zahlen musste. (…) Eine Milliarde Dollar der Strafe musste Pfizer in einer mit dem Zivilrecht vergleichbaren Einigung zahlen. Hier ging es um illegale Marketingpraktiken bei diversen Medikamenten. Dabei spielte auch Bestechungsgeld eine Rolle, das Pfizer an Ärzte und andere Akteure im amerikanischen Gesundheitswesen gezahlt hat, nachdem diese Medikamente des Konzerns verschrieben hatten. (…) Gegenstand war dem Bericht des Ministeriums zufolge aber nicht wie behauptet die ‚Unterdrückung negativer Studienergebnisse‘, sondern ein ganzes Bündel von anderen Vorwürfen gegen Pfizer und verschiedene Tochterunternehmen.

(…) Der Vorwurf der Bestechung von Ärzten lässt sich also durchaus vertreten…..

„Pfizer sitzt in einer niederländischen Steueroase Capelle aan den Ijssel, wo es seinen jährlichen Umsatz um die 40 Milliarden US-Dollar und jährlichen Reingewinn von knapp 14 Milliarden USD in den letzten zehn Jahren erzielt und mit zuletzt nur 5 bis 6 Prozent effektiv versteuert. Dadurch entgehen der Allgemeinheit Milliarden an Steuereinnahmen (NL Times vom 11.5.2021).“ (s.o.)

„Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Die Pharmakonzerne sahen schon wie die Verlierer des neuen Arzneimittelgesetzes aus – bis ihre Lobby zuschlug. Nun können sie schon wieder einen grandiosen Erfolg feiern. (Sie haben) es geschafft, dass das Arzneimittelgesetz so verändert wird, dass nicht mehr unterschieden werden darf zwischen der Zulassung und dem Nutzen eines Präparats, genauer: Dass mit der Zulassung automatisch der Nutzen gegeben ist. Wie der SPIEGEL berichtete, ist es der zweite Erfolg der Pharma-Multis binnen Monatsfrist: Schon vor zwei Wochen hatten sie ihre Forderung durchgesetzt, dass nicht der Gemeinsame Bundesausschuss, sondern das leichter beeinflussbare Gesundheitsministerium in einer Rechtsverordnung die Kriterien festlegen darf, nach denen der zusätzliche Nutzen neuer Arzneimittel künftig bewertet wird. Vorformuliert hat beide Änderungswünsche eine der bundesweit führenden Pharmakanzleien: Clifford Chance. (…)

Den Interessenverbänden der Pharmakonzerne sei es ‚grandios gelungen, die Politik einzuleimen‘. Für die Patienten bedeute dies, dass sie künftig weiter mit Mitteln behandelt werden könnten, die nichts nützen oder sogar ein höheres Schadenspotential haben.“ 

Arzneimittel – Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Die Pharmakonzerne sahen schon wie die Verlierer des neuen Arzneimittelgesetzes aus – bis ihre Lobby zuschlug. Nun können sie schon wieder einen grandiosen Erfolg feiern. Zu Lasten der Patienten und Beitragszahler. SPIEGEL 27.09.2010

Justice Department Announces Largest Health Care Fraud Settlement in Its History
Pfizer to Pay $2.3 Billion for Fraudulent Marketing – American pharmaceutical giant Pfizer Inc. and its subsidiary Pharmacia & Upjohn Company Inc. (hereinafter together „Pfizer“) have agreed to pay $2.3 billion, the largest health care fraud settlement in the history of the Department of Justice, to resolve criminal and civil liability arising from the illegal promotion of certain pharmaceutical products, the Justice Department announced today.

Das Justizministerium gibt die größte Beilegung von Gesundheitsbetrug in seiner Geschichte bekannt
Pfizer zahlt 2,3 Milliarden Dollar für betrügerisches Marketing

Knapp die Hälfte aller Medikamententests lassen US-Unternehmen in ärmeren und Entwicklungsländern durchführen. Auch der Pharmariese Pfizer testete 1996 ein Medikament in Nigeria. Doch bei den Versuchen kamen Kinder ums Leben. Die Schadensersatzprozesse haben inzwischen amerikanischen Boden erreicht.

Kano, im Norden Nigerias, das Jahr 1996. In der bitterarmen Region grassiert eine Meningitis-Epidemie, die 12.000 Menschen dahinrafft. Pfizer entscheidet sich kurzfristig, eine Gruppe von Forschern nach Kano zu schicken, um das neue Antibiotikum Trovan zu testen. Trovan steht zu diesem Zeitpunkt kurz vor der Zulassung. Wall-Street-Analysten erwarten, dass das Medikament Gewinne von einer Milliarde Dollar pro Jahr einfahren wird.

Pfizers Ärzte behandeln in Kano rund 200 erkrankte Kinder. Die Hälfte der Kinder bekommt Trovan, die andere Hälfte das damals übliche Standard-Antibiotikum des Schweizer Pharmakonzerns Hoffmann-La-Roche. Elf Kinder sterben laut der Klageschrift im Laufe der Behandlung, andere erleiden schwere Hirnschäden, werden blind und taub. Die Angehörigen der Opfer behaupten: Tod und Behinderungen seien Folgen von Trovan.

4 Jahre nach den Experimenten lässt sich nicht mehr rekonstruieren, wer recht und wer unrecht hat. Und ob die Kinder noch leben würden, wenn ihnen die Ärzte ein anderes Medikament verabreicht hätten. Jedenfalls gab die amerikanische Arzneimittelbehörde Trovan ausschließlich für die Behandlung von Erwachsenen in Notfällen frei. In der Europäischen Union ist das Medikament verboten.

Die Kläger, das sind die Familien der Opfer, Behörden des Bundesstaates Kano sowie die nigerianische Regierung – werfen Pfizer außerdem vor, das Medikament ohne Einwilligung der Angehörigen getestet zu haben. Pfizer streitet das ab: Krankenschwestern hätten den Familien in ihrer Landessprache die Studie erläutert. Einen Beweis dafür gibt es nicht. Es sei „eine mündliche Einverständniserklärung eingeholt worden“, heißt es im Statement von Pfizer. NEW YORK der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer muss sich vor Gericht wegen des Todes von elf Kindern und gesundheitlichen Schäden zahlreicher weiterer Kinder verantworten. Nigerianische Familien lasten dem milliardenschweren Unternehmen an, ohne ihr Einverständnis das Antibiotikum Trovan an 200 Jungen und Mädchen ausprobiert zu haben.

Im vergangenen Jahr einigte sich Pfizer mit den Behörden in Kano außergerichtlich darauf, 75 Millionen Dollar Entschädigung zu zahlen. 

Der VCI orientiert seine Spenden an den Inhalten von Grundsatz- und Wahlprogrammen der Parteien.

„Die industriepolitischen Positionen der Parteien spielen hier eine wichtige Rolle.

Für diese Spenden hat der VCI insgesamt 174.866 Euro Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag an das Finanzamt abgeführt. Auf die einzelnen Parteien entfielen folgende Beträge (2021):

  • CDU: 131.500 Euro
  • SPD: 76.000 Euro
  • FDP: 62.000 Euro
  • GRÜNE: 42.000 Euro
  • CSU: 20.000 Euro

Der VCI orientiert seine Spenden an den Inhalten von Grundsatz- und Wahlprogrammen der Parteien. „Ausschlaggebend für unsere Spenden an politische Parteien sind vor allem ihre industriepolitischen Positionen

Wenn die Ausgaben nicht exakt angegeben wurden, wurde ein Mittelwert der angegebenen Bandbreite gebildet. Da die Eintragung für Lobbyakteure im EU-Transparenzregister nicht verpflichtend ist, können nicht eingetragene Akteure nicht berücksichtigt werden. Bei den Verbänden führt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit 3,6 Mio. Euro die Liste an – noch vor dem

Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der jährlich 3,1 Mio. Euro aufwendet. Zusammen geben die zehn deutschen Verbände mit den höchsten Lobbyausgaben in Brüssel jährlich knapp 21 Mio. Euro aus.

VCI: Verband der Chemischen Industrie;

BDI: Bundesverband der Deutschen Industrie;

BDEW: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft;

GDV: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft;

DIHK: Deutscher Industrie- und Handelskammertag;

BdB: Bundesverband deutscher Banken;

VDMA: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau;

BDA: Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände;

ZDH: Zentralverband des deutschen Handwerks;

DSGV: Deutscher Sparkassen- und Giroverband

US-amerikanische Unternehmen und Agenturen zeigen starke Präsenz in Brüssel

Von allen Unternehmen geben drei US-amerikanische Konzerne aus den Bereichen Tabak, Öl und IT am meisten für Lobbying in Brüssel aus: Philip Morris (>5 Mio. Euro), ExxonMobil (4,8 Mio. Euro) und Microsoft (4,6 Mio. Euro).

Die Liste der Lobbyagenturen mit dem höchsten Umsatz wird von Fleishman-Hillard angeführt. Die Agentur erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von knapp über 11,5 Mio. Euro mit Lobbyarbeit und beschäftigt nach eigenen Angaben 59 Lobbyisten, von denen 35 einen Hausausweis für das Europäische Parlament besitzen. Zu den Kunden der Agentur gehören Pfizer, General Motors, Monsanto, Proctor & Gamble und Lukoil.

Trotz der oft unzuverlässigen Daten im EU-Transparenzregister, ermöglicht LobbyFacts.eu interessante Einblicke in

die Brüsseler Lobbyszene.

Die größten deutschen Lobbyakteure in Brüssel

Pfizer Inc. (PFE)
Registrierung im EU-Transparenzregister
4263301811-33 (Erstzulassung: 18.12.2008)
Webseite
http://www.pfizer.com
Ziele / Aufgabengebiet

Bei Pfizer wenden wir Wissenschaft und unsere globalen Ressourcen an, um den Menschen Therapien anzubieten, die ihr Leben verlängern und deutlich verbessern. Wir bemühen uns,…
EU-Incentives-Überprüfung, Arzneimittelstrategie, Pediatric & Orphan Review, Gemeinsame Maßnahmen im Zusammenhang mit AMR, Impfstoffen und HTA, HTA-Verordnungsvorschlag…
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Adresse
Hauptsitz:
Ost 42. Straße, 235
New York NY 10017
Vereinigte Staaten
Tel: 1 2127332323

Pfizer Inc. (PFE)

Pharma-Lobbyistin für Impfzwang durch die Hintertür

Helga Rübsamen-Schaeff 

»Von 1994 bis 2001 war sie Vizepräsidentin und Leiterin der Virusforschung der Bayer AG, von 2001 bis 2006 war sie Senior Vice President und Leiterin der Antiinfektiva-Forschung bei Bayer Health Care.

2006 gründete sie die Biotech-Firma AiCuris in Wuppertal und war bis 2015 die Geschäftsführerin. AiCuris ist ein Spin-off der Bayer AG, die sich 2006 von der Anti-Infektiva-Forschung trennte. Eine Rolle spielte dabei der Lipobay-Skandal in den USA mit hohen Schadenersatzforderungen.

Bayer überließ AiCuris aber nicht alle Wirkstoffe. Die Finanzierung von AiCuris kam mit Hilfe der Hexal-Gründer, den Gebrüdern Strüngmann, zustande, die Hexal 2005 an Novartis verkauften und Anlagemöglichkeiten für den Milliardenerlös suchten (AiCuris war der Beginn ihrer Beteiligungen an Biotech-Firmen)…

1995 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

2004 war sie Managerin des Jahres (Mestemacher-Preis). 2015 wurde sie von der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) mit dem Titel Distinguished Woman in Chemistry and Chemical Engineering ausgezeichnet…

Sie ist

    • im Aufsichtsrat sowie im Gesellschafterrat der Firma Merck in Darmstadt,
    • im Aufsichtsrat der 4SC AG,
    • Mitglied des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Bonn und
    • Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats von AiCuris.

2017 wurde sie Ehrenmitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker (sie war in deren Gesamtvorstand , u. a. als Vizepräsidentin). Bis 2000 war sie im Vorstand der Gesellschaft für Virologie und der Deutschen Aids-Gesellschaft. 2018 wurde sie zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt…«
de.wikipedia.org

Die Strüngmanns auch bei Biontech aktiv

Die Finanziers ihrer Firma AiCuris, die Brüder Strüngmann, gehören auch zu den Geldgebern von Biontech. „Biontech kann zum Amazon der Biotechbranche werden“, wird Thomas Strüngmann zitiert. (Siehe Wie war das noch… mit der Kooperation von Biontech und Bill Gates?). Bereits Ende letzten Jahres war auf finanzen.net zu lesen:

»Zu den 500 reichsten Menschen der Welt zählen in diesem Zusammenhang auch die Zwillinge Andreas und Thomas Strüngmann. Im Gegensatz zum BioNTech-Gründer Sahin besitzen die beiden Unternehmer jedoch nicht nur einen Minderheitsanteil von 18 Prozent, sondern rund die Hälfte des Konzerns. Die exorbitante Kursentwicklung der BioNTech-Anteilsscheine hat das Vermögen der Zwillinge dementsprechend auf mindestens 14 Milliarden US-Dollar anwachsen lassen.«

Siehe auch Das sind die größten Anteilseigner des Corona-Impfstoffentwicklers BioNTech.

Frau R‑S. im Lipobay-Skandal

2012 war auf brandeins.de in einem Jubel-Artikel zu erfahren:

»Bayer steckte noch der Lipobay-Schock von 2001 in den Gliedern: Weil der Cholesterinsenker im Verdacht stand, Menschenleben zu verkürzen statt zu verlängern, nahm die Aktiengesellschaft das Mittel vom Markt; trotzdem gab es Milliarden-Klagen in den USA. Die ohnehin grassierende Angst, neue Risiken einzugehen, wuchs. So stellte der Konzern seine Pharma-Forschung auf den Prüfstand – und das Reich von Rübsamen-Schaeff musste dran glauben. Sie war die Leiterin der Anti-Infektiva-Forschung der Bayer-Tochter Health Care und ihr Titel ein eindrucksvoller: Senior Vice President. Sie trug die Verantwortung für alle neuen Medikamente, die Bayer für den weltweiten Einsatz gegen Bakterien und Viren erforscht hatte…

1994 hatte das Bayer-Management die Wissenschaftlerin hartnäckig umgarnen müssen, um sie aus Frankfurt wegzulocken von ihrem Direktorenposten am Chemotherapeutischen Forschungsinstitut, dem Georg-Speyer-Haus, und von ihrer Professur an der Goethe-Universität. Ihre in Frankfurt gewonnenen Erkenntnisse über die Varianten des HI-Virus hatten in den Achtzigerjahren nicht nur Aufsehen erregt, sondern zu neuen, effektiven Testverfahren geführt. Sie, die Grundlagenforscherin, war dafür frühzeitig Kooperationen mit „Big Pharma“ eingegangen, wie die Branche ihre Riesen nennt. „Damals war das noch fast ein Sakrileg“, erinnert sie sich. Die Anwürfe, sie gefährde die wissenschaftliche Unabhängigkeit, hielt sie aus. Sie ahnte: Bald werden das viele Kollegen tun. Und genauso kam es.«

„Impfen, was das Zeug hält!“

Auf n‑tv.de war am 23.7. von der Pharma-Fachfrau zu lesen:

»Ich kann nur sagen: Jeder, der geimpft werden kann, sollte geimpft werden. Wenn man sagt, man möchte Astra nicht bei jüngeren Menschen verwenden, dann soll man ihn eben älteren Menschen geben. Es gibt ja auch noch genug Ältere, die geimpft werden müssen. Wir sind ja auch da noch nicht bei allen durch. Ich kann nur sagen: Impfen, was das Zeug hält! Die Impfstoffe, die man nehmen kann, sollte man nehmen.«

9. AUGUST 2021 VON AA Pharma-Lobbyistin für Impfzwang durch die Hintertür

Der Lipobay-Skandal

Die politische Karriere des Karl Lauterbach begann in dem von ihm gegründeten Institut für Gesundheitsökonomie, laut Spiegel ein »kleines Institut über einem Supermarkt an einer Durchgangsstraße«. Von hier aus sicherte er sich Kontakte zur Politik, vor allem zur SPD. Denn ursprünglich war der aus der Nähe von Aachen stammende Lauterbach Mitglied der CDU.

Ende der 1990er Jahre war Lauterbach für den Pharmariesen Bayer tätig. Der Harvard-Absolvent verantwortete dort eine Studie zum Blutfettsenker Lipobay. Nach nahezu 100 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Medikament musste Bayer das Produkt wieder vom Markt nehmen.

Karl Lauterbach: Trotz Lipobay-Skandal Berater der Deutschen Regierung – Skandale und Fehlverhalten

Auf gewerkschaftsforum.de ist am 27.3. zu lesen: »Durch den Lebenslauf des sogenannten „Experten“ Karl Lauterbach ziehen sich zahlreiche Skandale. Konsequenzen für sein wiederholtes Fehlverhalten musste er jedoch nie fürchten.

Der Lipobay-Skandal

Vor gut 20 Jahren war der BAYER Konzern in einen Skandal verwickelt und musste nach mehreren Todesfällen seine beiden Fettstoffwechsel-Medikamente Baycol und Lipobay vom Markt nehmen. Allein in den USA starben 31 Menschen nach Einnahme dieser Medikamente… Fünf Jahre wurde die Warnung von BAYER und anderen Pharmagiganten ignoriert. 

Bis dahin verdienten die Pharmabosse Milliarden und nahmen den Tod von Millionen Menschen billigend in Kauf. Erst nach zahlreichen Todesfällen wurden die unsäglichen Cholesterinsenker wieder vom Markt genommen. Bayer, heißt es, hatte u.a. auch die Nebenwirkung Muskelschwund vertuscht. Über 14.000 Klagen gingen wegen der gefährlichen Blutdrucksenker bei der Rechtsabteilung von BAYER ein, die damals alle Hände voll zu tun hatte, ebenso wie später mit den Glyphosat-Klagen.

Der Skandal geht bis heute weiter, da ausgerechnet die Doktoren, die für den Lipobay Skandal mitverantwortlich waren, heute wieder agieren – dazu zählt Prof. Karl Lauterbach. 2004 schrieb der Spiegel: „Offiziell ist Lauterbach nur ein Wissenschaftler, der die Politik berät, ein junger Professor, dessen kleines Institut über einem Supermarkt an einer Durchgangsstraße liegt. Tatsächlich jedoch hat er die Grenze zur Politik längst überschritten; mit allen Tricks will er seine Vorstellungen durchsetzen.“…

Allein im Jahr 2000 kassierte Lauterbach, der für seinen „politischen Kampf schon mal seinen Ruf als Wissenschaftler aufs Spiel setzt“, über 800.0000 Euro für Medikamentenstudien im Auftrag der Pharmaindustrie. Karl Lauterbach war an der Studie über den Cholesterinsenker Lipobay beteiligt, eben jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen tödlicher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Karl Lauterbach hatte zuvor zahlreiche Hinweise erhalten, dass Lipobay gefährlich ist und das Menschen sterben werden, wenn das Medikament auf den Markt kommt. Diese Warnungen ignorierte Karl Lauterbach damals ebenso wie es seine Auftraggeber taten…

Karl Lauterbach: Der Privatisierer

KORRUPTION

Die globale COVID-19-Pandemie wurde in vielen Ländern auch als Vorwand benutzt, um Grundfreiheiten einzuschränken und wichtige Checks and Balances zu umgehen.

SCHÄDEN DURCH KORRUPTION

Die unmittelbaren materiellen Schäden der Korruption sind enorm, die indirekten Folgen gehen noch weit darüber hinaus. Korruption zerstört das Vertrauen der Bürger in ihren Staat, schädigt das Bildungs- sowie das Gesundheitssystem, verhindert Karrieren und steht dem wirtschaftlichen Fortschritt im Weg. Sie mindert Wohlstand und Freiheit und zerstört am Ende Lebensqualität und Zukunft. Neben Geld kann Korruption die Menschen somit auch ihre Gesundheit, ihre Freiheit oder sogar ihr Leben kosten. Sie verursacht verheerende Schäden in allen Gesellschaftsbereichen, politische und wirtschaftliche ebenso wie soziale oder umweltbezogene:

Auf politischer Ebene ist die Korruption ein Haupthindernis für die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit. In einem demokratischen System verlieren Behörden und Institutionen ihre Legitimität, wenn sie für private Zwecke missbraucht werden. Eine verantwortungsbewusste und am Wohl der Gesellschaft orientierte politische Führung ist einer korrupten Umgebung unmöglich zu entwickeln.

Aus wirtschaftlicher Perspektive verschwendet und gefährdet Korruption den nationalen Wohlstand. Korrupte Entscheidungsträger investieren Ressourcen in teure und komplexe Projekte, von denen sie nur selbst profitieren, anstatt in solche, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen, wie beispielsweise Schulen, Krankenhäuser oder Straßen. Korruption behindert auch die Entwicklung fairer Marktstrukturen und verzerrt den Wettbewerb, was wiederum Investitionen abhält.

Korruption zerstört zudem das soziale Gefüge der Gesellschaft. Es untergräbt das Vertrauen der Menschen in das politische System sowie in dessen Institutionen und dessen Entscheidungsträger. Eine misstrauische oder teilnahmslose Öffentlichkeit erschwert wiederum den Kampf gegen korrupte Strukturen.

Auch die Umwelt wird von korrupten Systemen beeinträchtigt. Wenn große Unternehmen Regierungen bestechen, Umweltvorschriften und -gesetzen nicht zu erlassen oder nicht durchzusetzen, kann dies dazu führen, dass wertvolle natürlichen Ressourcen leichtfertig verschwendet und ganze Ökosysteme zerstört werden.

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben die negativen Folgen von Korruption dargestellt, wobei der exakte Anteil des Einflusses von Korruption angesichts deren Wechselwirkung mit wenig funktionaler Demokratie und Wirtschaft schwer zu eruieren ist. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Korruption in Österreich wurde von Prof. Friedrich Schneider 2013 auf Basis des Corruption Perceptions Index auf jährlich 17 Milliarden Euro geschätzt. SCHÄDEN DURCH KORRUPTION

Von rn-d.de

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