Das sind Markus, Karl, Paul und Holger, nur vier von Hinz und Kunz Propagandisten, Pöbler, Nichtdenker und Dummköpfe, wo außer Hetze und dumme Kommentare nichts konstruktives kommt. Hier werden nur vier von Millionen Hohlbirnen auf Twitter vorgestellt, aus dem Land der Denker und Dichter.

Das ist Hinz und Kunz Hitlers letzte Hohlbirne

Beim kognitiven Prozess des Problemlösens greift der Mensch auf unterschiedliche Strategien zurück. Wir denken in Kategorien und in Bildern oder lösen Probleme und treffen Entscheidungen mit Hilfe von sprachlichen Begriffen. Beim schlussfolgernden Denken setzen wir zudem deduktive und induktive Methoden ein. Beide basieren mehr oder weniger auf den Gesetzen der Logik.

Abstraktes Denken

Laut dem Lexikon der Psychologie ist abstraktes Denken die Fähigkeit, wesentliche und gemeinsame Eigenschaften zu erfassen. Es dient dazu, verschiedene Aspekte einer Situation im Blick zu behalten, die Zukunft vorherzusehen und zu planen, symbolisch zu denken und Schlussfolgerungen zu ziehen. Außerdem ist es das Gegenteil von konkretem Denken, welches sich in diesem Fall auf das “wörtliche” Denken über den gegenwärtigen Moment und Raum bezieht.

Merkmale

Diese Eigenschaften konzentrieren sich auf Form, Inhalt und Funktionen dieser Art des Denkens:

  • Fokussiert sich auf die Elemente, die momentan nicht vorhanden sind (abstraktes Denken geht über das aktuelle Umfeld hinaus).
  • Es ermöglicht das Vorstellen, Schaffen und Innovieren.
  • Darüber hinaus regt es reflektives und tiefgründiges Denken an.
  • Außerdem hilft dir abstraktes Denken dabei, verschiedene Bedeutungen für jede Situation zu erkennen.
  • Es erlaubt dir, interessante und abstrakte Ideen zu entwickeln.
  • Abstraktes Denken ist ein hypothetisch-deduktives Denken. Mit anderen Worten, es ermöglicht das Aufstellen von Hypothesen, ohne dass diese empirisch überprüft werden müssen.
  • Und es ist flexibel, was bedeutet, dass es Diskussionen anregt.

Divergierendes Denken

Am Anfang sollte die Wahrnehmung so offen wie möglich sein. Beim divergierenden Denken wird der Fokus erst einmal auf nichts Bestimmtes gelegt. Stattdessen werden alle Informationen aufgenommen, die in irgendeiner Weise nützlich sein könnten. Die Betonung liegt auf dem Wort „könnte“, denn auf Bewertungen sollte in dieser Phase vorerst verzichtet werden. Das ist auch wichtig, wenn im Team eine Lösung gefunden werden soll.

Konvergierendes Denken

Auf der anderen Seite steht nicht mehr das Sammeln, sondern das Filtern. Nachdem im divergierenden Denkprozess Ideen gesammelt, kombiniert und weitergesponnen wurden, kommt es jetzt zur Analyse. Beim konvergierenden Denken gibt es ebenfalls ein paar „Regeln“ zu beachten, wenn es um kreative Lösungsansätze geht. Die Bewertung der Ideen war in der Phase des divergierenden Denkens noch nebensächlich beziehungsweise spielte sie bewusst keine Rolle.

Nun wird die Bewertung wichtiger, da sie ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Problembewältigung spielt. Zwar neigen Menschen dazu, sich vornehmlich auf die Fehler und Mängel einer Sache zu konzentrieren. Doch das ist bei der Ideenbewertung nicht sonderlich hilfreich.

Deduktives Denken

Auf die Antike bezogenes Beispiel zum deduktiv Denken, gibt es mit Sokrates:

  1. Alle Menschen sind sterblich. (Prämisse)
  2. Sokrates ist ein Mensch. (Prämisse)
  3. Also ist auch Sokrates sterblich. (Konklusion)

Eine schlussfolgernde Deduktion erfolgt über „Wenn-Dann-Aussagen“. Der Wenn-Teil bezieht sich auf die Prämissen, während die Konklusion den Dann-Teil bildet. Es liegt also eine Verknüpfung zwischen den beiden Prämissen vor, um eine Konklusion abzuleiten. Auf das Beispiel mit Sokrates besteht der Wenn-Teil aus den Annahmen „wenn gilt: alle Menschen sterblich sind“ und „wenn gilt: Sokrates ist ein Mensch“. Diese Kombination lässt daraufhin den Schluss zu, dass auch Sokrates sterblich ist. Letzteres bildet demnach den Dann-Teil.

Aus der Logik ergibt sich, dass Schlussfolgerungen nicht falsch sein können, wenn die Prämissen wahr sind. Das ist ein grundlegender Unterschied zum induktiven Schlussfolgern

Nummer eins und zwei stellen die Prämissen dar, aus denen eine deduktive Schlussfolgerung (Konklusion) gezogen wird. Diese Konstellation aus Prämissen und Konklusion (oder auch Konsequenz) wird auch als Syllogismus bezeichnet.

Als Syllogistik wird allgemein die Lehre von den Syllogismen bezeichnet. Die klassische Logik untersuchte insbesondere, unter welchen Voraussetzungen Syllogismen gültig sind. Syllogismen sind immer nach dem gleichen Muster aufgebaut. Jeweils zwei Prämissen (Voraussetzungen), Obersatz und Untersatz genannt, führen zu einer Konklusion (Schlussfolgerung). Die Prämissen und die Konklusion sind Aussagen von einem bestimmten Typ, in denen jeweils einem Begriff, dem syllogistischen Subjekt, ein anderer Begriff, das syllogistische Prädikat (nicht gleichbedeutend mit Subjekt und Prädikat in der Grammatik), in bestimmter Weise zu- oder abgesprochen wird. In Abhängigkeit von der Stelle, an der sie im Syllogismus auftreten, werden die vorkommenden Begriffe Oberbegriff, Mittelbegriff und Unterbegriff genannt.

Aus der Logik ergibt sich, dass Schlussfolgerungen nicht falsch sein können, wenn die Prämissen wahr sind. Das ist ein grundlegender Unterschied zum induktiven Schlussfolgern. Dennoch kann es beim deduktiven Schlussfolgern zu Fehlern kommen. Einerseits können sich nämlich Formfehler einschleichen, andererseits auch Inhaltsfehler.

Beispiel zum deduktiven Denken:

  1. Prämisse 1: Wenn alle Kinder Spielzeug lieben
  2. Prämisse 2: Und dieser Teddy ein Spielzeug ist
  3. Konklusion: Dann müssen ihn alle Kinder lieben

Diese Aussage muss nicht zwangsläufig eintreten. Denn es gibt durchaus so etwas wie Geschmack auch beim Spielzeug. Das Allgemeine, in diesem Fall das Spielzeug und seine Eigenschaften, ist demnach nicht immer ein Grundgarant für das Spezielle (den Teddy).

Induktives Denken

Das Schließen vom Speziellen auf das Allgemeine. Während bei der Deduktion von allgemeingültigen Prämissen auf eine Konklusion geschlossen wird, verhält es sich beim induktiven Denken genau andersherum. Das macht dieses Vorgehen allerdings in gewisser Weise problematisch. Denn von einer oder einigen wenigen Beobachtungen, können wir nur sehr schlecht auf das Allgemeine schließen.

Ein bekanntes Beispiel ist jenes mit den weißen und schwarzen Schwänen. Wenn du bisher nur drei Schwäne gesehen hast und alle weiß waren, kannst du nicht mit vollkommener Gewissheit sagen, dass ausnahmslos alle Schwäne weiß sind. So kann es einfach von der Region abhängig sein, in der du lebst. Würdest du woanders wohnen, hättest du vielleicht bereits mehrere schwarze Schwäne.

Die Rolle von Teil- und Gesamtklassen in der Induktion

Dabei können drei Arten der Induktion unterschieden werden. Bei der ersten wird von einem Teilelement (oder einigen wenigen) auf eine gesamte Klasse geschlossen und könnte so lauten: Mein Hund ist freundlich, also sind alle Hunde freundlich.

Daneben kann jedoch auch von einer Teilklasse auf die Gesamtklasse geschlossen werden: Mein Hund ist freundlich und der meines Freundes auch, also sind Hunde freundlich. Zuletzt kann auch innerhalb derselben Gesamtklasse auf verschiedene Teilklassen geschlussfolgert werden: Mein Hund ist freundlich, also wird auch dein Hund freundlich sein.

Solche Schlussfolgerungen sind nicht zwingend zutreffend. Denn nur, weil du bis jetzt nur freundlichen Hunden begegnet bist, muss das nicht auf alle Hunde zutreffen. Es handelt sich lediglich um eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit. Wie die Realität aussieht, entscheidet jedoch der Einzelfall. Vom Bekannten auf das Unbekannte zu schließen, funktioniert eben nur bedingt und beinhaltet eine Reihe von Unsicherheiten.

hypothetisch-deduktives Denken (Diese Denkart entwickelt sich beim Menschen im Alter von 7 bis 12 Jahren.)

In der Entwicklungspsychologie werden im Stufenmodell nach Jean Piaget jedem Lebensalter unterschiedliche psychologische Entwicklungsschritte angenommen. Auf die erste Phase (die sensomotorische Phase) folgt die präoperationale Phase. Danach setzt die Phase der konkreten Operationen ein und anschließend die der formalen Operationen. Der Unterschied zwischen hypothetisch-deduktiven Denken und der fortgeschrittenen Deduktion sind demnach nur die formalen Operationen. Diese sind Skalierungen wie größer als, kleiner als und deren Folgen.

  1. Wenn im Gefäß 1 eine größere Menge enthalten ist
  2. Und wenn Gefäß 2 kleiner ist als Gefäß 1
  3. Dann passt die Menge aus Gefäß 1 nicht in Gefäß 2

Im hypothetischen Deduktionsansatz von Grundschulkindern findet diese Überlegung bzw. Schlussfolgerung noch nicht statt. Diese ergibt sich erst, wenn Kinder einige mathematische Grundregeln aus der Grundschule beherrschen.

Verschwörer und Proaktivität

Verschwörer sind immer wachsam. Jedes Detail kann Misstrauen in ihnen wecken. Diese Einstellung zur Zukunft wird als Proaktivität bezeichnet. Sie basiert auf dem Handeln, bevor etwas passiert.

Zusammenfassung

  • Deduktives und induktives Denken funktionieren gegensätzlich.
  • Während des bei der Deduktion um das Schließen vom Allgemeinen auf das Spezielle geht, verhält es sich bei der Induktion andersherum. Beim induktiven Schlussfolgern werden Einzelfälle zur Schlussfolgerung allgemeingültiger Gesetze herangezogen.
  • Beim deduktiven Denken werden Prämissen vorausgesetzt. Aus diesen wird eine Konklusion gezogen.
  • Wenn die Prämissen wahr sind, kann die Schlussfolgerung theoretisch nicht falsch sein.
  • Praktisch allerdings schon. Denn beim deduktiven Schlussfolgern können sich sowohl Form- als auch Inhaltfehler einschleichen. Da wir im Alltag jedoch selten von eindeutig wahren Prämissen ausgehen können, bilden unsere Schlussfolgerungen meistens nur Wahrscheinlichkeiten ab.
  • Die Fähigkeit zum hypothetisch-deduktiven Denken entwickelt sich beim Menschen etwa im Alter zwischen 7 und 12 Jahren.
  • Beim induktiven Denken schließen wir vom Speziellen auf das Allgemeine. Diese Methode ist weit unsicherer als die des deduktiven Denkens. Von einem Einzelfall oder einigen wenigen Fällen auf die Gesamtheit zu schließen, ist nicht möglich. Außerdem greifen wir hier aus Informationsmangel häufig auf Heuristiken zurück. Diese können die Schlussfolgerungen zusätzlich verzerren.

Im Land der Denker und Dichter laufen viele Vollidioten herum, die glauben sie gehören zur geistigen Elite, hier ein Sammlung wie unsere Eilte Menschen anpöbelt

Nur noch Hass und Hetze, ich sage als Alt 69er nur noch pfui zu diesem menschlichen Abschaum

Rudolf Schulz, Autor, Maler, Denker und Dichter

Von rn-d.de

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